Meine Reise nach Aotearoa

Auslandsjahr in Neuseeland

24Juli
2016

Welcome to New Zealand

Jetzt bin ich also dort: Auf der anderen Seite der Erde oder am schönsten Ende der Welt?!laughing Aber ich beginne mal von vorne...

Am Mittwoch Abend wurde ich von meiner Familie und meinen Freunden (Es war echt total cool, dass ihr alle da wart, Danke♥) zum Flughafen gebracht, wo ich die beiden anderen Austauschschüler getroffen habe. Die Dritte sollte eigentlich in Abu Dhabi dazusteigen, aber ihr erster Flug wurde gestrichen... Ziemlich blöd! Der Flug war überraschender Weise überhaupt nicht so anstrengend, wie ich gedacht hätte, aber es war auch wirklich hilfreich, nicht alleine zu sein. Schlafen, Fernsehen, Musik hören und wieder Schlafen und schließich, 32 Stunden später, haben wir dann in Christchurch zum ersten Mal neuseeländische Luft geschnuppert, und kein Witz, irgendwie roch es nach Winter! Schon hier ist mir ein Unterschied zu Deutschland aufgefallen, denn die Leute sind echt unglaublich nett. Wir hatten eine Frage an eine fremde Person und wurden mit Hello, How are you? begrüßt. In Deutschland interessiert sich doch fast keiner für das Befinden eines ihm unbekannten Menschen... Von Christchurch ging es mit einem Propellerflugzeug, in das in etwa 50 Leute gepasst haben, nach Nelson. Es war wieder Abend, wie beim Abflug, nur halt 2 Tage später, und wir konnten den Sonnenuntergang, auf das Meer und auf die Berge sehen. So wunderschön... Langsam hat sich auch die Aufgeregtheit bemerkbar gemacht, die ja bis dahin bei mir verdächtig still war. Am winzigen Flughafen in Nelson hat mich dann meine Gastfamilie samt der momentanen Austauschschülerin Konni, die im Übrigen auch aus Deutschland ist, aber nur noch eine Woche bleibt, in Empfang genommen...

Bis jetzt kann ich sagen, dass meine Familie wirklich unglaublich nett ist. Es ist ziemlich cool, dass Konni noch hier ist, weil sie super lieb ist und mir einiges erklärt und im Notfall auch die ein oder andere Vokabel weiß. Das Haus hat eine total schöne Lage am Hang, so dass man bis zu Meer schauen kann. Außerdem gibt es noch Arthur, den Hund der Familie, der ziemlich süß ist und mit dem wir schon am Strand spazieren waren. Das war relativ kühl (10 Grad ist hier ungefähr im Moment) und es war sehr grau und nebelig, aber trotzdem schön!

Ich denke, man merkt, dass es mir hier ziemlich gut gefällt, auch wenn ich noch nicht sooo viel gesehen habe. Jetzt gerade ist Morgen, mal sehen was der Tag noch so bringt...