Meine Reise nach Aotearoa

Auslandsjahr in Neuseeland

28April
2017

Glühwürmchen in Te Anau und mit dem Boot durch den wunderschönen Milford Sound

Von Queenstown sind wir nach Te Anau gefahren und ließen uns extra viel Zeit , damit wir uns alles anschauen konnten, was uns auf dem Weg ins Auge fiel. So sahen wir uns den Lake Wakatipu, an dem Queenstown liegt, noch einmal vom anderen Ufer an oder fanden ein Schild in Garston, das auf New Zealand’s most Inland village verweist. Schließlich hatten wir Picknick am Pukerau Red Tussock Scientific Reserve mit Blick auf eine total tolle Graslandschaft mit Büschen und Bergen dahinter. Schließlich sind wir auch irgendwann auf unserem Zeltplatz in Te Anau angekommen, wo wir eines der kleinen Apartments bezogen. Da der Tag noch relativ jung war, sind wir noch in dem Örtchen herumgeschlendert und saßen am Lake Te Anau. In der Abenddämmerung sind wir dann mit einer geführten Tour auf einem Schiff zu den Te Ana-au Höhlen gefahren, die auf der anderen Uferseite des Sees sind. Te Ana-au heißt so viel wie Höhle des wirbelnden Wassers und die Maori gaben dem Ort seinen Namen. Als die ersten Europäer dann ca. 200 Jahre später kamen, stand fest, dass sich hier irgendwo ein Höhlensystem befindet. Das gesamte Höhlensystem hat den Namen Aurora-Höhlen und der größte Teil steht unter Schutz, da dort der Takahe wohnt; ein endemischer, stark vom Aussterben bedrohter Vogel. Im vorderen Teil des Systems sind aber die Te Ana-au Höhlen, die man besuchen darf. Das besondere sind die Millionen Glühwürmchen, die dort wohnen. Mit einem Guide sind wir also dort hinein glaufen, haben alles mögliche über diese Tiere gelernt und sind dann in einem Bötchen bei kompletter Dunkelheit und Stille durch den engen Bachlauf geglitten – die Augen an die Decke gerichtet, wo man wie an einem wunderschönem Nachthimmel diese ganzen kleinen Lichter sah. Ein ziemlich mystischer Ort war das!

Am nächsten Morgen sind wir dann früh aufgestanden, um zum Milford Sound zu fahren, dem bekanntesten Fjord Neuseelands. Es hat geregnet und die enge und kurvenreiche Straße führte durch den Fjordland Nationalpark bis zum Milford Sound. Dabei waren links und recht die ganze Zeit Berge und durch den Regen flossen überall Flüsse und Wasserfälle herunter. Je länger man wo hinsah, desto mehr Wasserfälle konnte man auch zählen. Dunst und Wolken hingen dazwischen und man nahm nur die ganzen Umrisse in unterschiedlichen Schattierungen wahr. Schließlich kam noch ein Tunnel, der in den Berg geschlagen und schlecht beleuchtet ein echtes Abenteuer darstellte. Am Fjord hatten wir dann noch etwas Zeit uns umzusehen und sind dann auf die Milford Mariner gestiegen. Mit dem Boot sind wir durch den Fjord gefahren und ein Guide hat uns von allem möglichen Wissenswerten erzählt. Wir sind auch bis direkt zu den Wasserfällen gefahren, wo einige eine kleine Dusche abbekamen. Außerdem sahen wir Seehunde und natürlich diese unglaublich schöne Landschaft des Nationalparks. Bis hinaus auf die Tasmanische See fuhren wir also, bis wir wieder umkehrten und den Heimweg antraten.

Mit dem Auto auf dem Weg zurück nach Te Anau kamen wir dann noch zu ein paar Aussichtspunkten und Wasserfällen, so wie den Mirror-Lakes, die aber eher Tümpel waren. Es war aber auf jeden Fall ein super schöner und magischer Tag!!!

 

Pukerau Red Tussock Scientific Reserve Auf dem Weg zu den Glühwürmchen   Fjordland Nationalpark Milford Sound