Meine Reise nach Aotearoa

Auslandsjahr in Neuseeland

 
23April
2017

Franz Josef Gletscher und Lagunen in Okarito

Am nächsten morgen sind wir dann nach einem gemütlichen Frühstück wieder aufgebrochen und nach einer Morgenwanderung zu einem Bach den Weg zurück bis nach Hokitika gefahren. Das ist die Greenstone Hauptstadt Neuseelands und es gibt einen Laden nach dem anderen, der das grüne Gold verkauft. Später am Strand haben wir auch versucht, den Stein zu finden, doch irgendwie sahen alle Steine grünlich aus, ohne Jade zu sein. Wir sind also weiter nach Franz Josef gefahren, dem Dorf am gleichnamigen Gletscher. Am nächsten morgen sind wir dann zum Gletscher gefahren, doch der Wanderweg führte nicht gerade bis ans Eis und so imposant wie die norwegischen Gletscher war er auch nicht. Dafür ein Haufen Touristen… In unserem Reiseführer steht, dass es mit Glück nur nieselt, doch bei uns war mal wieder kein Wölkchen am Himmel. Auf die Empfehlung eines Kiwis aus Christchurch, den wir auf dem Arthur’s Pass getroffen hatten, fuhren wir nach Okarito. Das ist ein kleines, verschlafenes Dorf an der Küste, für die meisten Touristen uninteressant. Dabei gibt es dort zwei Lagunen mit Silberreihern und uns hat die Umgebung eher an ein Paradies erinnert. Daher haben wir es umso mehr genossen, die ca. 10 Kilometer Küstenweg bis zur menschenleeren Lagune und am Strand zurück zu laufen. Dann hat es doch noch angefangen zu nieseln und wir haben uns bis zum Abendessen in den Hot Pool unseres Backpackers gesetzt.

 

  Franz Josef Gletscher  Lagune

21April
2017

Arthur's Pass

Von Punakaiki sind wir dann zum Arthur's Pass gefahren. Zuerst noch an dieser wunderschönen Westküste entlang und über mehrere Flussmündungen ging es nach Greymouth. Die Stadt hat abgesehen von einem Einkaufsladen und einer Tankstelle nicht besonders viel zu bieten. Man merkt, dass hier nicht gerade wohlhabende Menschen leben und wir haben gerade Mal einen Shop gefunden, der uns gefallen hat. Dort wurde Schmuck aus Greenstone bzw. neuseeländischer Jade verkauft, die sehr typisch für dieses Land ist und die man hier an den Stränden der Westküste finden kann. Hinter Greymouth ging es dann landeinwärts zum Arthur's Pass, entlang eines glasklaren Flusses in einem breiten Steinbett. Vor uns die Berge haben wir bei strahlendem Sonnenschein auf die Steigung zum Pass gewartet. Allerdings kam die erst kurz vorher und wie zwei Schweizer, die wir trafen, so schön feststellten: Ich glaube, wir haben den Pass schon überquert. Die Landschaft war aber trotzdem beeindruckend und wieder sah die Region so ganz anders aus als zuvor. Wenig später erreichten wir auch das Dorf Arthur’s Pass, was ein kleiner Magnet für Touristen war. Leider waren die beiden längeren Wanderwege gesperrt, so dass wir nur ca. 500 Meter zu einer Brücke laufen konnten, von der man den Devil’s Punchbowl Waterfall sehen konnte, der aus 130 Metern Höhe nach unten fällt. Schließlich haben wir ein kleines Schild gefunden, das auf den Con’s Track verwies und, wie wir im Nachhinein herausfanden, auch vor Lawinen warnte. Weil wir ja nichts anderes zu tun hatten, sind wir also diesen Track hoch gelaufen bzw. geklettert, der sehr steil und steinig war. Belohnt wurde man aber mit einer menschenleeren Natur und immer wieder Aussichten auf den Wasserfall, den wir bald unter uns ließen. Wir liefen fast bis zur Baumgrenze, kehrten dann aber doch um, weil wir das zu dem Zeitpunkt ja gar nicht wussten. Zur Abenddämmerung kehrten wir in unserem Backpackers ein, der ziemlich heruntergekommen war, aber in einer coolen Landschaft.

 

 

20April
2017

Punakaiki: Pancake Rocks, Regenwald und eine wunderschön wilde Westküste

Gestern sind wir morgens aufgebrochen und haben unsere Fahrt zu unserem ersten Stop begonnen: Punakaiki. Auf dem Weg haben wir dann schon die Erfahrung gemacht, dass es in Neuseeland einfach nicht so viele Tankstellen gibt, wie wir es gewohnt sind. Kurz vor Murchison rechneten wir fest damit, dass wir das Auto gleich schieben müssen und sind dann aber doch noch in die Tankstelle gerollt... Danach konnten wir auch wieder die Straße genießen, die immer enger und kurvenreicher wurde. Am Anfang waren wir noch zwischen hellgrünen Hügeln, die größtenteils für Schafs- und Kuhweiden genutzt wurden. Diese wurden dann immer mehr bewaldet und aus sanften Hügeln richtige Steilhänge und Felsübersprünge. Die 100 km/h konnten wir da selten einhalten... Ab Murchison fuhren wir dann auch immer am Buller River entlang, der sich wunderschön türkis und relativ breit bis nach Westport schlängelt. Am Cape Foulwind, kurz hinter Westport, haben wir dann eine Pause gemacht, da dort die südlichste Seehundkolonie Neuseelands wohnt. Nur ein paar Minuten hinter dem Parkplatz lagen die dann alle auf ein paar Klippen; geschützt vor den kraftvollen Wellen der Tasman Sea. Hier an der Westküste ist das Meer total anders, als in Nelson. Es ist sehr rau, aber dabei wunderschön und die Gischt spritzt hoch, wenn die Wellen auf die Steine und Klippen prallen. Nachdem wir also den Seehunde und ihren Jungen einige Zeit zugesehen hatten, sind wir noch an der Küste entlang gewandert, bis wir zu einem kleinen Leuchtturm kamen. Erst am Abend sind wir dann in unserem Backpackers bei Punakaiki angekommen, das eine kleine Anlage aus einigen kleinen Häuschen mitten im Wald ist. Kleine Pfade führen zu den Unterkünften, wobei man sich gut verlaufen kann. Unsere Lodge ist relativ groß und komplett aus Holz. Es gibt drei Schlafräume und einen Gemeinschaftsraum und Küche, die wir mit einer kleinen Familie und einem Mann aus Schottland teilen. Das Haus erinnert total an ein Vogelhaus und wenn wir rausschauen, sind wir mitten im Regenwald zwischen Palmen und einheimischen Pflanzen.

Heute morgen sind wir dann bei strahlendem Sonnenschein aufgewacht. Eigentlich soll es ja an der Westküste immer regnen, aber wir haben echt totales Glück! Nach dem Frühstück sind wir dann zum nahgelegenem Strand gelaufen, der in einer kleinen Bucht liegt. Die Wellen waren total laut und tosend und brausend und der Strand aus Kieselsteinen, die glänzend und bunt waren. Nachdem wir uns von diesem Anblick wieder losgerissen hatten, sind wir zu den berühmten Pancake Rocks gefahren. Nur ein paar Meter weiter begann ein Wanderweg am Porarari River entlang. Ein wunderschöner Pfad führte entlang des ruhigen, dunkelgrünen Flusses durch den Regenwald. Rechts und links waren steile Hänge und auf dem Fluss ein paar Kajaker, die die Sonnenstrahlen genossen. Später kamen wir zu einer Hängebrücke, unter der wir unser Mittagessen als Picknick haben. Danach waren wir noch an einem anderen, größeren Strand. Dort haben wir diese unglaublich schöne und wilde Westküste genossen und sind barfuß durch den Kies gelaufen und haben immer wieder von den schäumenden Wellen die Füße kühlen lassen. Als dann am Abend die Flut war, sind wir noch einmal zu den Pancake Rocks gefahren, wo jetzt Wasser durch Löcher in den Felsen spritzte und aus sogenannten Blowholes gepresst wurde. Stundenlang hätte ich hier dem Meer zuschauen können... Doch wir sind stattdessen wieder zu unserem Häuschen gefahren, um den Sonnenuntergang in unserer kleinen Bucht zu genießen.

 

Fahrt am Buller River Cape Foulwind Pancake Rocks Blowholes Porarari River

18April
2017

Abschied nehmen und reisen gehen

Meine letzte Schulwoche ist jetzt auch vorüber, in der ich zu allen möglichen lieben und für mein Auslandsjahr wichtigen Menschen Auf Wiedersehen sagen musste. Wir waren ein letztes Mal in Squires, ich hatte ein letztes Mal Outdoor Education und war überhaupt ein letztes Mal mit meinen so liebgewonnen Freunden zusammen. Mittwoch sind dann auch Claire und Kiran in den Urlaub in die USA geflogen, wo sie ihren Bruder zum Geburtstag besuchen möchte.

Einen Tag später war dann auch der letzte Schultag und meine Mama ist endlich in Nelson angekommen: Trotz des Sturmes und Regens! Da gab es natürlich erst einmal ein großes Umarmen und erzählen, erzählen, erzählen... Und Jetlag ausschlafen.tongue-out Auf jeden Fall habe ich ihr dann in den nächsten Tagen Nelson gezeigt und wir waren an ein paar meiner Lieblingsorten. Wir waren auf dem Samstagmarkt, auf dem Center von Neuseeland und im Abel Tasman Nationalpark, der trotz des Regens wunderschön war. Außerdem im Kauhurangi, wo wir einen Teil der Tour gelaufen sind, wo ich schon mit Outdoor Education war. Dort war dann auch Kaiserwetter und wir hatten von Mount Arthur eine wahnsinige Aussicht bis nach Nelson und über das Meer. An einem Abend waren wir zusammen mit Julie und Tiril im Theatre Royal, wo wir uns das Musical Annie angesehen haben, wo Helene und Helene mitgespielt haben. Und obwohl das Singen nicht soooo umwerfed war, hat mir die Vorstellung total gut gefallen! Wir hatten auch ein Abendessen mit Charlie, meinem Gastvater. Ziemlich cool, dass die beiden sich jetzt mal kennengelernt haben... Am letzten Tag in Nelson sind wir dann zur Cable Bay gefahren,wo wir umgeben von Schafen auf den Hügel geklettert sind und von dort auf das Meer geblickt haben. Wieder unten waren wir baden; aber nur so für zehn Sekunden, weil es so kalt war. Zum späten Tee haben wir dann Freunde von mir besucht, die ich beim Kajak fahren kennengelernt habe. Henry und Hanni sind eigentlich aus der Schweiz und vor ca. 30 Jahren nach Nelson gezogen. Aus Tee wurde dann Abendessen und erst um halb 11 waren wir wieder zu Hause, da der Abend einfach total schön war!

Ab jetzt geht unser Roadtrip los, wo wir rund um die Südinsel fahren werden. Meinen Blog werde ich versuchen immer dazwischen zu schreiben... Ich freue mich auf jeden Fall schon total!

 

Centre of New Zealand Kahurangi Nationalpark Mount Arthur Cable BaySplit Apple Rock

09April
2017

Geburtstag, Farewell und PARAGLIDEN

Hallihallo ihr Lieben:)

Im Moment bin ich super beschäftigt meine Zeit zu genießen und mit Freunden was zu unternehmen. Daher habe ich auch meine Blog etwas vernachlässigt und jetzt ist schon wieder so viel passiert, was ich festhalten muss!

Fange ich also mal mit letzter Woche an... Wir (Julie, Tiril, Anna, Leonie und ich) waren am Donnerstag in Nelson im Stephanos, um dort wahrscheinlich zum letzten Mal zusammen Pizza zu essen. Was sein muss, muss sein! Am nächsten Tag sind wir nach der Schule zu Anna und Leonie gegangen und hatten einen Disneyfilm Marathon, wobei ich schon ziemlich früh eingeschlafen bintongue-out... Auf jeden Fall werde ich hier total gebildet in Hinsicht auf Filmwissen;) Erst Harry Potter, dann Disneywink! Total übermüdet sind wir dann trotzdem zum Markt am Samstag gefahren, wo wir, wie immer Chai Tee hatten! Am Abend war ich dann mit meiner Familie im Theatre Royal, wo wir das Gumboot Musical angesehen haben. Die Gruppe war aus Südafrika und hat die Geschichte der Minenarbeiter in Johannesburg erzählt, die weit entfernt von ihren Familien auf ein besseres Leben hoffen. Obwohl das Thema eigentlich eher traurig ist, war die Show total fröhlich, laut, energievoll und mit super toller Musik... Ziemlich genial! Am Sonntag haben wir es dann endlich geschafft bei einem wunderschönem Morgen zum Waka ama zu gehen und es hat total viel Spaß gemacht. Man vergisst einfach alles, während man paddelt, und genießt nur noch die Teamarbeit und die schöne Landschaft...

Mittwoch in dieser Woche war dann mein Geburtstag, wo ich eigentlich Paragliden gehen wollte, was aber wegen Regens und Wind nicht geklappt hat. Der Tag war trotzdem wunderschön. Ich wurde von meinen Freunden mit zwei Kuchen und drei Luftballons überrascht, die ich dann den ganzen Tag tragen musstetongue-out. Wir hatten unsere letzte Musikstunde mit Simon und danach begann der etwas seltsame Teil an diesem Tag. Anna und ich hatten nämlich nicht wirklich mitbekommen, dass die Concert Band Teil eines kleinen Konzertes war und wir hatten beschlossen nicht hinzugehen. Ich will jetzt nicht ins Detail gehen, aber wir saßen plötzlich, nicht gaanz freiwillig, in einem Bus mit 99% Carbon Dioxid in der Luft und super vielen Schülern und wurden zu einer Kirche verfrachtet, wo wir Mamma Mia spielen sollten. Letztendlich hat es aber Spaß gemacht und wir müssen bis jetzt dadrüber lachenlaughing! Naja, meine zurückgebliebenen Freunde haben auf jeden Fall beschlossen ohne mich zu feiern und der erste Kuchen war aufgegessen, als wir wieder in der Schule waren. Den Nachmittag haben wir dann in Squires verbracht!

Donnerstag haben wir dann zum zweiten Mal meinen Geburtstag gefeiert und haben Beauty and the Beast im Kino geschaut! Freitag war dann die Feier mit meiner Gastfamilie dran und wir sind indisch essen gegange, was super lecker war, und danach waren wir im Theatre Royal und haben den Fiddler auf dem Dach geschaut.

Samstag habe ich dann erst realisiert, dass das mein letztes Wochenende ist und wir waren wieder auf dem Markt, weil das einfach einer unser Lieblingsorte hier ist. Mr. Chai war mega lieb und wir haben über norwegische Filme geredet, Selfies gemacht und am Ende habe ich einen Schokochai geschnenkt bekommen. An nem anderen Stand ist immer eine Frau namens Natalie, die uns auch schon kennt und sie hat uns zu sich eingeladen um Tee mit ihr zu trinken. Sie hat eine kleine Farm hier in Stoke und wir werden sie wahrscheinlich nächste Woche besuchen! Warum sind hier alle so extrem nett??? Am Nachmittag haben wir uns dann mit ca. 30 Leuten im Isel Park getroffen und eine Abschiedfeier gehabt!!

Heute war dann der allerallerallerbeste Tag!!!! Anna und ich waren nämlich eeeendlich Paragliden, was ich schon immer machen wollte!!! Es was wunderschön und viel entspannter, als ich dachte. Die Sicht war bis über Stoke, Nelson und Richmond und über all unsere Hügel und einfach gigantisch!!! Anna und ich waren den ganzen Tag noch gehypt! Später haben wir uns dann mit Leonie, Tiril, Julie und Itzchel zum Picknick getroffen. Was für ein genialer Tag!!!!

 

27März
2017

Campen am Buller River

Letzte Woche hatte ich mein letztes Outdoor Education Camp während meines Auslandsjahres. Wir waren für zwei Tage am Buller River campen, in der Nähe von Murchison. Das Wetter war gigantisch; strahlender Sonnenschein und blauer Himmel! Wir sind am morgen losgefahren und waren dann am Vormittag am Campingplatz, um direkt von dort mit den Kajaks loszufahren. Der Plan war für ca. 5 bis 6 Stunden auf dem Wasser zu sein. Wir waren also 13 Schüler und 4 Lehrer und wurden in kleine Gruppen aufgeteilt. Ich war zusammen mit Eirik, der Austauschschüler aus Norwegen ist, und Holly. Sie ist ein Kiwi, aber eigentlich aus Großbritannien und einfach total lieb und hilfsbereit. Unser Instructor war Lana, die die Freundin von Mark ist, einem unser Lehrer. Aber die sind hier ja eh wie Kumpels und Lana war eine total hübsche und coole Person, die uns einiges interessantes Zeug beigebracht hat. Der Buller River heißt auf Maori Kawatiri, was tief und schnell bedeutet und fließt durch eine wunderschöne neuseeländische Landschaft. Von den Flüssen hier hat man noch einmal eine total andere Perspektive auf die Natur und das Land. Wir haben also beim Kajak fahren unseren Fokus auf die Stromschnellen und vorallem in das Kehrwasser zu kommen und wieder herauszufahren ohne umzukippen gelegt. Zur kurzen Erklärung: Kehrwasser ist das Wasser in einem Fluss, das meist am Rand oder hinter einem Hindernis ist und somit relativ still steht oder sogar Flussaufwärts fließt. Mit der Weile haben wir also immer mehr Übung bekommen und es hat total viel Spaß gemacht. Witzig war, als wir alle drei dann aber in einer Stromschnelle gleichzeitig gekentert sind und alle anderen uns von der Seite zugesehen und ausgelacht habentongue-out. Nach dem Mittagessen sind wir also noch weitergefahren und haben am späten Nachmittag dann die Kajaks auf den Trailer geladen, um Flussaufwärts wieder zum Campingplatz zu fahren. Vorher waren wir aber noch samt unserer kompletten Kleidung schwimmen, was total entspannend war, da die Schwimmweste einen einfach oben gehalten hat. Am Campingplatz haben wir dann die Zelte aufgebaut, Essen gekocht und den wahnsinnig schönen Sternenhimmel bestaunt. Lange wach waren wir aber nicht mehr, da wir einfach total kaputt waren.

Am nächsten Tag sind wir kurz nach dem Sonnenaufgang aufgestanden und haben alles fertig gemacht, um wieder auf den Fluss zu fahren. Wir sind zu unserem Mittagsspot vom Tag davor gefahren und von dort gestartet. Wir haben also weiter an unseren Fähigkeiten gefeilt und geübt, bis wir zu einer der größten Stromschnellen kamen, dort eine kurze Pause hatten und dann Rettungsaktionen mit Hilfe von Seilen geübt haben. Einige sind also in die Mitte der Stromschnelle gesprungen, wurden dann runtergetrieben und dann mit den Seilen wieder an das Ufer gezogen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht in den Fluss zu springen, auch wenn man keine Macht gegen die Stärke des Wassers hatte und wir aber zum Glück die Rettungswesten an hatten. Das war aber definitiv einer meiner Highlights! Danach sind wir nur noch die paar letzten Meter zum Endpunkt gefahren und mussten dann wieder nach Hause fahren. Für den Nachmittag und den nächsten Tag waren meine Arme allerdings nicht so sehr zu gebrauchen.tongue-out

Der Trip war auf jeden Fall das coolste in dieser Woche, aber am Samstag war ich dann nochmal mit Anna auf Mr. V's Farm, wo wir Pferde gekuschelt, Ziegen gefüttert und Pflanzen gesäht haben und ingesamt eine Menge Spaß hatten! Und Sonntag hatte Helene ihren 18. Geburtstag, wo wir dann unseren Tag verbrachten...

 

Eirik und ich

19März
2017

Strange things are happen here - und Neuseeland ist trotzdem wunderschön!

Kia ora und Willkommen zurück auf meinem Blog!

SCHON WIEDER ist eine Woche vorüber (zum Glück?)! Warum zum Glück? Weil meine Mädels und ich gerade mitten einer Pechsträhne stecken und merkwürdige Dinge passierenwink... Angefangen hat es mit einem kaputten Handy, gefolgt von einem verlorenem Portemonnaie, Haustürschlüssel und Regenjacke, dann ein zum Glück relativ kleiner Fahrradunfallunfall, ein weiteres kaputtes Handy, ein geklautes Fahrrad und schließlich einem gerissenem Band im Fuß. (In einer Woche...) Auf jedem Fall wird schon von einem Fluch gemunkelt.cool An mir ist das alles aber zum Glück relativ gut vorbei gegangen und ich drücke meine Daumen, dass das auch so bleibt!tongue-out Warum ich das alles schreibe? Weil wir trotzdem das unglaubliche Glück haben in diesem wunderschönem Neuseeland zu sein! (Und ich mir das hier in 10 Jahren nochmal durchlesen werde und mich dran erinnern will!) Wir hatten trotzdem eine geniale Woche!

Ich war am Montag mit Outdoor Education und den Wildwasserkajaks am Strand, wo man super in dem Booten surfen konnte. Wir konnten nicht zum Fluss, da der wegen des Regens am Wochenende zu voll war, aber das Meer hat mindestens genauso viel Spaß gemacht!

Am Mittwoch war ich mit meiner Französischklasse bei dem französischem Filmfestival in Nelson und wir haben Monsieur Chocolat geschaut. Der Film ist mit Omar Sy, den ich persönlich sehr gerne mag, und handelt von dem ersten schwarzen Clown in Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts. Der Film ist allerdings nicht wirklich lustig, da es vor allem um Rassismus und Vorurteile geht... Danach haben wir unseren Nachmittag einfach noch in der Stadt verbracht.

Freitag hat Brie ihren Geburtstag gefeiert, den sie am Mittwoch hatte. Brie ist in meiner Tanzklasse, eine sehr gute Freundin von Alana und auch von mir. Die Feier war unglaublich lustig, da vorallem verrückte Kiwis dort waren und wir größtenteils einfach getanzt haben und Spaß hatten!

Am nächsten Tag waren wir dann auf dem Markt und sind danach zum Trolley Derby gegangen. Das ist einmal jährlich in Nelson und Leute bauen vermutlich das ganze Jahr über kleine Rennwagen, in denen es dann ein Rennen einen Hügel runter gibt. Genau genommen sehr viele Rennen, bis es dann ein ein Finale gibt. Ziemlich coole Idee, wie ich finde!!!

Und am Sonntag, also heute, war ein Tag der offenen Tür des Waka ama Clubs. Endlich konnten wir das also mal ausprobieren! (Wir versuchhen schon die ganze Zeit das zu buchen, es hat aber nie geklappt..) Wakas sind die Maori Kanus, in denen diese nach Neuseeland gekommen sind. Ama ist der Ausleger, der zur Stabilisation des Kanus dient. Es macht total viel Spaß und ich werde es sehr wahrscheinlich noch einmal machen! Danach sind wir zum Race Unity Day gegangen, wo auch die ganzen anderen Mädels waren. Dort war ein großes Festival mit Livemusik und allem drum und dran, wobei es um den Austausch verschiedener Kulturen ging!

Beendet habe ich die Woche dann mit Johnny English und meiner Gastfamilie...tongue-out

 

Trolley Derby Trolley Derby Waka ama Race Unity Day

12März
2017

Movienight

Meine 33. Woche in Down Under ist jetzt auch schon vorüber und ich habe das Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht. Verrückt...

Montag hatte ich lange Schule, da ich nachmittags Outdoor Education hatte und wir auf einem kleinen Fluss Kajak fahren waren. Das war im Übrigen der selbe Fluss, wo ich auch beim allerersten Mal mit dem Kanuclub war. Das Schöne ist, dass man dabei immer einen freien Kopf bekommt und ich mich danach immer total gut fühle!

Mittwoch hatten Anna und ich wieder Musikunterricht bei Simon und sind nach der Schule zu Squires gelaufen, wo wir auch Hannah und Lucy getroffen haben. Später musste ich dann für Sportwissenschaften lernen...

Am nächsten Tag bin ich mit Anna, Itzchel und Leonie zu Anna gegangen, wo wir einen Kuchen gebacken haben, den sie für ihre Spanischklasse brauchte. Ich konnte sie also überreden meinen Lieblingskuchen zu backen (Mamorkuchentongue-out), der mich immer an meine Familie und Kindergeburtstage erinert (Danke, Mamawink)! Und obwohl der ja für die Schule war, haben wir natürlich was abgekriegt! Danach sind wir zum Twilight Markt gelaufen und haben dort einen total entspannten Abend verbracht. Da sind wir zwar praktisch jede Woche, aber es ist einfach eine total schöne Atmosphäre!

Freitag waren Anna und ich dann bei Alana und Brendan und haben deren Welpen besucht, die jetzt um die 8 Wochen alt sind. Die Kleinen sind einfach unglaublich süß, kuschelig und verspielt!!! Ne halbe Stunde springen die auf einem rum, bis sie dann alle auf einmal auf einem Hafen schlafen gehen... Leider wollte Alana aber nicht, dass ich einen mitnehme...

Samstag und Sonntag war dann total verregnet, sodass der Samstagmarkt leider ausgefallen ist. Daher haben wir also einfach den Chai Tee auf mein Haus verlegt, Anna und Leonie sind gekommen und wir hatten einen entspannten und gemütlichen Tag mit Annas Haare schneiden (was wir ganz gut hingekriegt haben) und jede Menge quatschen. Am Abend haben wir dann noch mit selbstgemachtem Popkorn "Hanna" geschaut (weil das einer meiner Lieblingsfilme ist) und die beiden haben dann hier übernachtet. Am nächsten Tag sind wir am Mittag zum Restaurant und Hotel Honest Lawyer gefahren, weil Simon dort eigentlich Live Musik spielen sollte, die aber leider audgefallen ist. Wir sind aber trotzdem geblieben, haben am Wasser gesessen und Kaffee getrunken, bis Anna und ich dann mit unseren Ukulelen zu der Band vom letzten Sonntag gefahren sind. Dort haben wir lustigerweise auch Lucys Mutter getroffen und es hat wieder total Spaß gemacht. Auf unserem Nachhauseweg haben wir dann die ganze Zeit gesungen...

 

 

04März
2017

Take the opportunity

Kia ora!smile

Take the opportunity: Das ist eine Sache, die ich hier in Neuseeland gelernt habe und was genau genommen für jeden Lebensbereich gelten kann. Denn auch wenn etwas nicht so wird wie erwartet, kann man doch immer irgendwas daraus mitnehemen. Und gerade jetzt, wo mir bewusst wird, wie wenig Zeit mir nur noch bleibt, versuche ich jeden Tag zu genießen und irgendwas cooles zu machen...

Diese Woche ist daher auch wieder einiges passiert. Dienstag Morgen habe ich Julie, Tiril, Helene und Helene mit Mr. V und dem Rest der International Outdoor Education Klasse vor einem Van gesehen und bin zu ihnen gegangen. Die Gruppe war auf dem Weg nach Rabbit Island, um dort ein bisschen Orienteering zu lernen. Total lieb haben die mich also mitgenommen und ich musste leiderwink Englisch und Psychologie ausfallen lassen. Das Wetter war total gut und wir sind am Strand rumgelaufen, haben versucht bestimmte Wegpunkte zu finden und waren dann noch für eine Weile schwimmen...

Mittwoch war ich mit Tanz im Theatre Royal in Nelson, wo die neuseeländische Ballett Kompanie uns und ein paar anderen Schulklassen einige Teile aus verschiedenen Balletts, sowie moderne Aufführungen zeigte und eine Dinge erklärte, sowie Fragen beantwortete. Die Tänzer waren international und unglaublich sympatisch. Ich hatte das Gefühl, dass sie das Tanzen einfach lieben und das mit ihren Zuschauern teilen wollen. Am nächsten Tag hatten wir dann mit einer ehemaligen Tänzerin einen Workshop. Wir haben einige Dinge zum Aufwärmen und der Routine gelernt und dann eine Choreographie gelernt, die aus einigen Ballettelementen zusammengesetzt war, aber nicht wirklich viel mit Ballett zu tun hatte. Es hat aber total Spaß gemacht!

Freitag war ich mit Sportwissenschaften wieder im Fitnessstudio, was ziemlich cool war, da wir während der Übungen über die Muskeln und Sehnen und Bewegungen gesprochen haben und somit ein besseres Körperverständnis bekommen haben. Am Abend habe ich mich dann mit meinen Freudnen bei Anna getroffen und wir haben Zimtschnecken gebacken und "Lion" geschaut. Ich habe dann auch bei ihr übernachtet, um dann auf den Samstagmarkt zu fahren. Dort sind wir ja fast jede Woche, aber die Atmosphäre ist einfach total toll. Vor der Kathedrale war dann zusätlich ein Event mit Trommlern, das sich Big Bang for Fair Traid nannte. Die Leute wollten auf Fair Trade aufmerksam machen und andere zum Nachdenken anregen, was ich eine total coole Aktion finde!

Sonntag musste ich dann früh aufstehen, da Claire, Anna und ich zum Waka ama wollten. Waka ama ist das typische Maori Kanufahren. Leider war es aber so winding, dass wir nicht rausfahren konnten und stattdessen in einem Cafe gelandet sind. Es war trotzdem schön diese netten Leute kennenzulernen und wir werden es nächste Woche wieder versuchen! Anschließend haben Anna und ich einen Kuchen gebacken und sind danchach mit Claire in die Ocean Lodge gefahren. Eine von Claires Koleginnen spielt nämlich in einer Ukulele Band und hat gehört, dass wir das gerade lernen und uns eingeladen. Wir sind also in den Pub gekommen, wo wahrscheinlich um die 50 Leute mit Ukulelen und ein paar Rhythmusinstrumenten waren. Die meisten waren und die 60 schätze ich und wir haben größtenteils alte Rock & Roll Songs gespielt und gesungen. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, weil es einfach um eine gute Zeit ging und wir einfach gemeinsam Musik gemacht haben. Was für ein gutes Ende für diese Woche!

 

26Februar
2017

First Aid Camp

Hallihallo!

Ich melde mich jetzt auch mal wieder back! Da ich letzte Woche für den größten Teil krank war, hatte ich keine Lust einen Blogeintrag zu schreiben, aber jetzt ist schon wieder so viel passiert...

Am Montag und Dienstag war ich mit Outdoor Education auf nem First Aid Camp, wo wie ein Erste Hilfe Zertifikat gemacht haben, da das für alle weiteren Camps vorausgesetzt wird. Wir waren auf einem Campingplatz am Lee River, ca. 25 Minuten von unserer Schule entfernt. Es sind zwei externe Lehrer gekommen, die uns so ziemlich alles von Herz-Lungen-Reanimation bis Erste Hilfe bei Brüchen, Verbrennungen oder ohnmächtigen Person beigebracht haben. Am zweiten Tag wurden uns dann verschiedene Szenarien vorgegeben, in denen wir erste Hilfe leisten sollten, um die Prüfung zu bestehen. Es hat total Spaß gemacht, dass alles zu lernen! Außerdem hatten wir auch noch ein paar Kajaks dabei und ich habe weiter an meiner Rolle geübt oder wir waren einfach in diesem wunderschön klarem und kühlem Fluss baden, der bei unserem hochsommerlichen Wetter total gut tat! Im Gegensatz dazu ist es allerdings nicht so einfach Unterkühlung vorzutäuschen, wenn man vor Hitze schmilzt.tongue-out In der Nacht haben wir dann mit ungefähr 15 Leuten draußen auf der Veranda vor der Hütte geschlafen und einen wunderschönen Nachthimmel bestaunt. Jetzt kenne ich auch die Kiwis in meiner Klasse sehr viel besser.smile

Den Rest der Woche habe ich dann so viel Zeit wie möglich mit meinen Freunden verbracht. Wir waren auf dem Twilight Market und in Cafes und haben das Wetter genossen. Freitag war ich dann mit meiner Sportwissenschaftsklasse im Fitnessstudio, wonach ich den stärksten Muskelkater seit Ewigkeiten hatte. Danach sind wir dann zu fünft ins Kino gefahren und haben uns LaLaLand angeschaut; ein Filmmusical mit Emma Stone und Ryan Gosling, in dem es ums träumen und Träume erreichen, Entscheidungen treffen und natürlich eine Liebesgeschichte geht. Ich fand den Film total schön... Danach sind wir dann noch zu Stephanos gegangen, was direkt über dem Kino ist, und haben den Abend genossen. Das coole am Stephanos ist, dass dort überall alte Filmplakate rumhängen und Musik von The Doors, Queen oder Muse gespielt wird! Und die Pizza ist gut!wink

Gestern waren wir dann auf dem Markt, haben Alana und Adam getroffen und unseren Nachmitag in der River Side Kitchen verbracht. Und heute sind Julie und Tiril hierher gekommen und wir haben Kuchen für unseren Französischunterricht gebacken!

Das war auf jeden Fall eine gute Woche, denn ich muss jetzt ja die Zeit aufholen in der ich krank war und meine immernoch ziemlich lange Bucketlist abarbeiten!tongue-out

 

 

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